Milchtransporte
Seit mehr als 75 Jahren transportieren wir Werner´s nun schon Tag für Tag, auch an Weihnachten und an Ostern, also 365 Tage im Jahr,
( das sind mehr als 27.000 Tage am Stück - ohne Unterbrechung!)
frisch gemolkene Milch von den landwirtschaftlichen Höfen in das Milchwerk zur Weiterverarbeitung.
Nikolaus Werner, der Großvater des heutigen Firmenleiters Dietmar Werner war in dem kleinen Örtchen Bräunisheim auf der Schwäbischen Alb bei Amstetten Dorfmolker. Als die kleinen Molkereien nach und nach geschlossen wurden übernahm Nikolaus 1934 auch für die umliegenden Dörfer den Milchtransport ins größere Milchwerk nach Geislingen.
Wir laden Sie herzlich ein! Gehen Sie einen Tag mit uns auf Tour!

Milchwagenfahrer sind Frühaufsteher. Bei manchen Touren geht es schon um 2.30 Uhr nachts zur ersten Sammelstelle. Wer Glück hat, hat eine "späte" Tour, und muss erst um 4.00 Uhr starten.

Manche Landwirte kennen ihre Milchwagenfahrer nicht. Die Fahrer schließen zum Teil schon frühmorgens in den Milchküchen selbst die Tanks an und starten oft auch die Spülung der Sammelbehälter. Dann kann morgens früh gleich wieder frische Milch in frisch gereinigte Tanks gemolken werden.

Mit einem flexiblen Saugschlauch wird die Milch in den Milchwagen gepumpt.
Zugmaschine und Anhänger haben jeweils vier Kammern. Der Milch wird beim Einsaugen eine Kammer zugewiesen. Bereits hier wird eiweisreiche und eiweißarme Milch getrennt erfasst. Dies ist für die spätere effiziente Weiterverarbeitung wichtig.

Hier sehen wir unsere Lieferanten.
Sie sehen so aus, als wären sie mit dem Milchsammelwagen zufrieden.

Nicht alle Höfe sind geräumig. Ein Milchwagen lernt viele interessante Winkel kennen.




Abgetankt und gereinigt wird in der Halle.


Zwei bis drei Mal am Tag ist der Zug voll und wird im Milchwerk Schwaben in Neu-Ulm entleert. Ein Fahrzeug sammelt am Tag ca. 52.000 Liter Rohmilch.


Auf der Strecke begegnet man oft intersannten Zeitgenossen.

Ein Milchwagen fährt minutengenau seine Tour ab.

"Das ist mein Hof. Da könnte ja jeder kommen."
( Der Milch-wagenfahrer versuchte, den Hund für das Foto umzudrehen. Da machte aber der Hund nicht mit,- keine Chance).

Bei dieser Arbeit kommt man in die abgelegensten Winkel unserer wunderschönen Schwäbischen Alb.

Von jedem Lieferanten wird eine Probe genommen und untersucht.
Die Qualitätskontrolle ist lückenlos und natürlich unverzichtbar.

In dicken Schläuchen wird das Fahrzeug abgetankt-entleert.
Dabei wir die bereits getrennte eiweisreiche und eiweisarme Milch getrennt geleitet.

Nach dem Entleeren werden alle Kammern und Leitungen mit Hochdruck und Spezialreiniger gründlichst gereinigt und nachgespült.

Die Anlage ist voll Computergesteuert. Alle Daten -Lieferanten, Liefermengen, Zeiten und Proben werden digital gespeichert und täglich an die Verwaltung übermittelt.

Nach der Innenreinigung gehen alle Milchsammelzüge jeden Tag durch die Waschanlage.
Sauberkeit und Hygiene ist das A und O bei allem, was mit Lebensmitteln zu tun hat. Nun wird der Lkw noch getankt. Dann ist alles fertig für einen neuen Tag und viel frische Milch.
Natursteinparadies


